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Der San-Francisco-MorgenreportFür Samstag - Montag, den 18. - 20. Dezember 1999
AltaVista plant Börsengang. Das Portal AltaVista hat bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) seinen Börsengang beantragt. Das Unternehmen will damit bis zu 300 Millionen Dollar an Kapital aufnehmen. Wieviel der Firma in Aktien ausgegeben werden soll und wieviele Anteile gab AltaVista nicht bekannt. Den Börsengang betreut Morgan Stanley Dean Witter, das Tickersymbol soll ALTA sein. AltaVista betreibt eine Suchmaschine, einen Online-Shopping-Dienst, einen kostenlosen E-Mail-Service und ein Instant-Messaging-System. Das Unternehmen gehört zu 82% der Internet-Holding CMGI und zu 18% dem Computerhersteller Compaq. CMGI schloss bei 211,81 Dollar, stieg in der Nachbörse auf Island ECN jedoch auf 220,50 Dollar (+4,1%).
Schweizer Telekom will ISP-Tochter Bluewindow 2000 an die Börse bringen. Der ehemalige schweizer Telekom-Monopolist, die Swisscom, will ihre Tochtergesellschaft Bluewindow, einen Internet-Zugangsvermittler, im kommenden Jahr an die Börse bringen. Bluewindow soll zunächst als selbständige Firma aus der Swisscom gelöst werden, später soll ein Minderheitsanteil am Unternehmen an der Börse angeboten werden. Die Swisscom will Mehrheitseigner bleiben.
Netscape: Mail-Client-Sicherheitslücke harmlos. Die Herstellerin von Internet-Software bestätigte, dass eine Schwäche im Netscape Messenger Hackern ermöglichen könnte, Mail-Konto-Passwörter auszuspähen und so unerlaubt Zugang zu Mails zu bekommen. Die Schwachstelle sei jedoch harmlos, so das Unternehmen, und man plane nicht, eine Fehlerberichtigung herauszubringen. Zwei Entwickler der Softwaresicherheits-Firma Reliable Software Inc. hatten in achtstündiger Arbeit den Algorithmus nachgebildet, mit dem der Netscape-Mail-Client Passwörter verschlüsselt. So konnten sie abgelegte Passwörter entschlüsseln und unbefugt auf Mail-Kontos zugreifen.
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