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Der San-Francisco-MorgenreportFür Dienstag, den 21. Dezember 1999
24/7 Media will E-Mail-Marketing nach Europa bringen. Das Anzeigennetzwerk 24/7 Media plant, seine E-Mail-Markting- Abteilung 24/7 Mail Anfang kommenden Jahres in Europa starten. Zu den offerierten Diensten werden die Verwaltung von E-Mail-Listen gehören, Listen-Makeln, Listen-Austausch, das Versenden und Überwachen von Marketing-E-Mails sowie ein Anzeigen-Netzwerk für Newsletter.
EU schlägt neue Top-Level-Domain ".eu" vor. Die Europäische Komission hat erklärt, sie unterstütze die Einführung einer neuen Top-Level-Domain ".eu". Die Domain soll es Firmen ermöglichen, die innerhalb Europas aktiv sind, ihre nationalen Domain-Kürzel durch eine europäische Domain zu ersetzen. So könnte eine deutsche Firma, die bisher die Domain www.xyz.de hatte, in Zukunft statt dessen den Namen www.xyz.eu führen. Der EU-Vorschlag folgt jahrelangen Anstrengungen der EuroISPA, einer europäischen Vereinigung von Internetzugangs-Vermittlern. Ihr Präsident Jim Dixon erklärte, zwar sei die Domain ".com" ursprünglich als internationale Domain vorgesehen gewesen, doch werde sie heute vornehmlich als US-amerikanische Domain angesehen. Vor der Einführung des neuen Kürzels muss die International Standards Organisation (ISO) dem Plan zustimmen. Zwar liege eine entsprechende Bitte der EU vor, doch seien Top-Level-Domains für Länder vorgesehen, und die EU sei ein Verbund mehrerer Länder, so die ISO. Doch die Organisation erwägt den Antrag und hat das Kürzel ".eu" für die Union reserviert. Zusätzlich muss die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) das Vorhaben absegnen. ICANN will sich des Themas Anfang des kommenden Jahres annehmen, doch liege bisher noch kein Antrag der EU vor. Top-Level-Domains, Domain-Namen erster Ordnung, ordnen Internet-Adressen in grobe Klassen. So sind Adressen mit der Endung ".com" Adressen kommerzieller Unternehmen, ".de" steht für deutsche Firmen und ".net" für Internetzugangs-Vermittler.
Studie: Jeder vierte Einkaufsversuch auf dem Web scheitert. Das ergab eine Untersuchung des Beratungsunternehmens Andersen Consulting. Andersen-Angestellte hatten zwischen dem 3. und 12. Dezember versucht, insgesamt 480 Produkte auf Web-Sites zu kaufen. In einem Viertel der Fälle scheiterte der jeweilige Versuch, weil die entsprechende Site nicht zugänglich war oder den Web-Browser abstürzen ließ. Reine Internet-Firmen wie Amazon schnitten dabei besser ab traditionelle Einzelhändler, die zusätzlich eine Web-Dependance eröffnet haben.
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