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Der San-Francisco-MorgenreportFür Donnerstag , den 11. November 1999 British Telecom, LookSmart wollen Portale in Europa starten. Die beiden Unternehmen schlossen ein Abkommen, dass die Veröffentlichung von mehreren Portalen in Europa und in Asien vorsieht. Die Partner wollen 200 Millionen Dollar über drei Jahre investieren und zu diesem Zeitpunkt den Break-Even-Punkt erreichen. Früh im kommenden Jahr sollen die ersten Websites in Schweden, Deutschland und Japan erscheinen.
LookSmart betreibt in den USA ein Verzeichnis von Websites ähnlich dem von Yahoo!. Yahoo! wäre auch der Hauptwettbewerber für die BT-LookSmart-Partnerschaft, weil das Unternehmen insgesamt 17 Verzeichnisse in Europa und Asien unterhält. LookSmart ist erst im August an die Börse gegangen. British Telecom, LookSmart planning European portals (cnet)
Microsoft-Prozess: Kläger wollen harsche Maßnahmen. Die Kläger - das US-Justizministerium und 19 US-Bundesstaaten - wollen radikale Maßnahmen fordern, um das Monopol Microsofts zu beenden, wettbewerbswidriges Verhalten des Software-Herstellers in der Zukunft zu verhindern, und die Verbraucher zu schützen. Dies sagten Offizielle des Bundes und der Staaten in einem Gespräch mit der New York Times. Die Kläger wollen dem Richter vier mögliche Massnahmen vorschlagen:
Alle diese Maßnahmen würden zu mehr Wettbewerb, mehr Innovation sowie niedrigeren Preisen führen. Experten gehen jedoch davon aus, dass der Richter Microsoft nicht teilen wird. Die Kläger sagten, Forderungen nach aggressiven Maßnahmen gegen Microsoft seien möglich, nachdem der Richter in dem Prozess in seiner Tatsachenfeststellung fast allen Vorwürfen der Kläger gegen Microsoft zugestimmt hat. Richter Jackson hatte in seinem "fact finding" entschieden, dass Microsoft ein Monopol bei PC-Betriebssystemen habe, diese Machtposition wettbewerbswidrig ausgenutzt und so die Verbraucher geschädigt habe. Siehe Richter: Microsoft ist Monopolist, hat Verbraucher geschädigt, SF Morgenreport, 8.11. Bill Gates, Mitgründer und Firmenchef von Microsoft, erklärte inzwischen vor Aktionären, dass sein Unternehmen bereits sei, vieles zu tun, um den Forderungen der Kläger gerecht zu werden. Allerdings könne Microsoft nicht darauf verzichten, das Windows-Betriebssystem um Internet-Fähigkeiten zu erweitern. Beobachter gehen davon aus, dass das Redmonder Unternehmen nach der juristischen Niederlage vom vergangenen Freitag versuchen wird, sich außergerichtlich zu einigen. Sollte dies scheitern und sollte es zu einer drastischen Regulierung der Firma durch den Richter kommen, werde sich Microsoft die Option offenhalten, eine Berufung beim US Supreme Court einzureichen (dem obersten Bundesgerichtshof in den USA). Dadurch könnte das Unternehmen so viel Zeit gewinnen, dass die Marktentwicklung die Vorwürfe gegen Microsoft hinfällig lassen werden könnte. Bis die Berufung und eine Neuverhandlung abgewickelt worden sind, könnte auch der neue US-Präsident bereits im Amt sein - und wenn dies George Bush ist, rechnet Microsoft mit einer milderen Behandlung. Richter Jacksons Tatsachenfeststellung war nur der erste Schritt in einem längeren juristischen Prozess. Hier eine Übersicht über die kommenden Phasen:
In dem Verfahren geht es um die Frage, ob Microsoft ein Monopol über Computerbetriebssysteme hat und ob das Unternehmen diese Position unrechtmäßig ausgenutzt hat, um in anderen Märkten eine Vormachtstellung zu erlangen (beispielsweise bei Web-Browsern). Split-Up Microsoft Would Be Valuable (AP @ Yahoo!) NYT: U.S. Officials Mull Microsoft Split (Reuters @ Yahoo!) Gates: Microsoft Will Try to Meet Demands (Reuters @ Yahoo!) `Dramatic remedy' sought on Microsoft (San Jose Mercury News) Gates Adopts Siege Mentality (Wired) Microsoft's Next Move: Let's Make a Deal (ZDNet @ Yahoo!)
Hewlett-Packard veröffentlicht Source-Code für e-speak. HP will die Sprache in Zukunft im Open-Source-Verfahren nach Linux-Vorbild entwickeln, um ihre möglichst weite Verbreitung und Unterstützung zu erreichen. E-Speak ist eine von HP entwickelte Programmiersprache, die es ermöglichen soll, kundenfreundlichere E-Commerce-Anwendungen zu entwickeln. Im Open-Source-Verfahren zur wird eine Software von vielen getrennt voneinander arbeitenden Programmierern entwickelt. Das entstehende Produkt ist kostenlos und gehört nicht einer einzelnen Firma. HP releases code to e-commerce software (cnet)
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