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Der San-Francisco-MorgenreportFür Samstag - Montag , den 13. - 15. November 1999 Microsoft gibt offenbar im Instant-Messenger-Streit auf. Das Unternehmen könnte den Versuch aufgeben, Nutzern des MSN Instant Messenger auch Zugang zu jenen von AOLs Instant Messenger (AIM) zu verschaffen. Deanna Sanford, Lead Product Panager für MSN, erklärte, es werde immer schwieriger, diese Kommunikationsmöglichkeit zu gewährleisten. Eine AOL-Sprecherin begrüßte diese Überlegungen.
Microsoft hatte beim Start des MSN Messenger im Sommer erklärt, dass dessen Nutzer jederzeit auch Zugang zu den AIM-Anwendern haben würden. AOL und MSN hatten sich daraufhin einen über mehrere Runden gehenden Kampf geliefert, in dem AOL jeweils den Zugang zum AIM-System für Nutzer des MSN Instant Messenger sperrte und MSN-Entwickler jeweils einen Weg fanden, die Sperre auszuhebeln. Schließlich begrüßte AOL MSN-Nutzer mit einem Hinweis, dass sie unerwünscht seien. Die Manager beider Unternehmen haben sich in dem Streit kindisch verhalten, und alle haben dabei verloren: Microsoft steht wieder einmal da als der allen auf die Nerven gehende, ultraagressive Schulhofrüpel. AOL steht da als jemand, der anscheinend noch niemals etwas von der Internet-Grundregel gehört hat: "Offen: gut - geschlossen: schlecht". Sowohl AOL- als auch MSN-Nutzer haben verloren, weil ihnen die Manager beider Firmen ein gewaltiges Kommunikationpotential vorenthalten haben. Instant messaging war: Did Microsoft blink? (cnet) W3C arbeitet an besserem Datenschutz, leichterem Zugang für Behinderte. Das World Wide Web Consortium (W3C), die Normierungsorganisation des Internet, hat auf seinem halbjährlichen Mitgliedertreffen die Entwicklung einer Reihe von Internet-Normen voran gebracht. Die wichtigsten Neuigkeiten::
Busy period for Web standards consortium (cnet)
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