Börsen 

Index Schluss 28.03. +/-
US-Internet (ISDEX) 988,9 -6,4%
Dt. Internet
(Nemax)
7233,3 -1,1%
US-Industrie
(Dow Jones)
11020,3 +0,8%
Euro. Indus.
(EuroStoxx50) 
5416,3 -0,2%
Dt. Industrie
(Xetra-DAX)
7864,8 -0,9%
Euro 
(0.00 Uhr)
$0,9515 -1,0%
 

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Der San-Francisco-Morgenreport

Für Donnerstag, den 13.Januar 2000

Nasdaq legt technische Grundlage für Nasdaq in Europa, Japan. Die US-Hightech-Börse Nasdaq und das indische Software-Haus SSI haben ein Gemeinschaftsunternehmen namens IndigoMarkets gegründet. Das Joint-Venture soll das internationale elektronische Nasdaq-Handelssystem für die geplanten Nasdaq-Börsen in Europa und Japan entwickeln. Das Unternehmen will im 3. Quartal damit beginnen, die japanische Ausgabe zu testen. Ein Termin für die europäische Version gab es nicht bekannt. Beide Börsen sollen aber Ende des Jahres ihren Betrieb aufnehmen.

Büros in US-Hightech-Zentren immer schwieriger zu bekommen.  Immer schwieriger wird es für Internet-Firmen, Büroräume in Nordkalifornien, Boston, New York, Seattle oder Washington, D. C., zu finden. In San Francisco zum Beispiel liegt der Freistand für Büroflächen nur noch bei 2,5%, dem niedrigsten Wert in einem Jahrzehnt. 

Die Folge: Lag die Mietpreis-Schmerzgrenze für Mieter im Silicon Valley vor einigen Jahren noch bei 500 Dollar pro Quadratmeter, so fangen Mieten heute nicht mehr unter 400 Dollar an. Häufig müssen sich Mieter auf längere Zeit festlegen: Viele Mietverträge in San Francisco sehen eine Vertragsdauer von 5 Jahren vor; in New York sind 10 bis 15 Jahre die Regel.

Makler raten ihren Klienten, Vorstellungsgespräche mit Vermietern so ernst zu nehmen wie Präsentationen vor Risikokapitalisten. Manche Vermieter wollen sogar den Geschäftsplan von Firmenneugründungen sehen, bevor sie Büros an diese vermieten. 

Schlusskurs

Microsoft $105,81 -3,3%

US-Justiz: "Bericht über Microsoft-Auflösung 'ungenau'". US-Justizministeriums hat einen Artikel der Zeitung USA Today als "ungenau" bezeichnet, der berichtet hatte, dass die Kläger im Microsoft-Prozess die Auflösung des Software-Konzerns fordern wollten. Die Kläger sind das US-Justizministerium sowie 19 US-Bundesstaaten. Die Sprecherin lehnte es allerdings ab, einen solchen Schritt auszuschließen.

 

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