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Der San-Francisco-MorgenreportFür Dienstag, den 28. März 2000
Microsoft macht Zugeständnisse - Kläger: nicht genug. Im Anti- Monopolverfahren gegen Microsoft hat der Software-Konzern in den außergerichtlichen Einigungsversuchen einige Zugeständnisse gemacht. Dazu gehört das Angebot, Rechnerherstellern zu erlauben, Software von Wettbewerbern in den Windows-Kode auf ihren Produkten einzubauen. Darüber hinaus will Microsoft eine Windows-Ausgabe ohne den Web-Browser Explorer anbieten. Ferner will sie jenen PC-Herstellern, die sich bestimmten Microsoft-Bedingungen beugen, keine Vorzugspreise für Windows mehr einräumen. Vor wie nach lehnt sie jedoch eine Aufteilung des Unternehmens ab. Einige der Kläger - das US-Justizministerium und 19 US-Bundesstaaten - erklärten, die Zugeständnisse gingen nicht weit genug. Andere sagten, sie zeigten immerhin, das sich Microsoft bewege. Die Gespräche werden voraussichtlich fortgesetzt. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass die Verfahrensgegner sich vor Dienstag einigen. Dann wird der zuständige Richter verkünden, ob das Unternehmen Gesetze verletzt hat oder nicht. Beobachter gehen davon aus, dass er diese Frage bejahen wird. Falls ja, würde er im nächsten Schritt bestimmen, welche Strafe er gegen die Firma verhängt. Einer der Gründe für den Zeitdruck ist, dass die Kläger Microsofts 12-Seiten-Dokument mit dem Vermittlungsvorschlag eingehend prüfen wollen. Einer der Staatsanwälte sagte: "Das gegenwärtige Verfahren ist allein aus dem vergangenen Streit zwischen Microsoft und dem Justizministerium im Jahre 1994 erwachsen. Damals hat Microsoft sich aus ihren Verpflichtungen herauswinden können, weil nur eine einzige Formulierung im Einigungsdokument unklar gefasst war. Dies wird nicht wieder geschehen."
Yahoo! Großbritannien bringt Site für Handy-Displays heraus. Yahoo! UK & Ireland hat eine Yahoo!-Ausgabe veröffentlicht, die für die kleinen Anzeigen von Handys und anderen Drahlos-Internetgeräten angepasst ist. Hierzu nutzt sie die WAP-Norm (Wireless Access Protocol), die vorschreibt, wie normale Webseiten für kleine Displays aufbereitet werden sollen. Nutzer herkömmlicher Web-Browser haben die Möglichkeit, sich in einem Simulator auf der deutschen Yahoo!-Site anzusehen, wie Handy-Displays WAP-Sites darstellen.
E-Trade startet Site in Dänmark. Der Online-Aktienmakler E-Trade hat eine Site in Dänemark herausgebracht, die zweite in Europa nach E-Trade Schweden.
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